MS Word und die Schriftenproblematik

Bildquelle: Microsoft

 

Es gibt wohl kein Dateiformat das so verbreitet ist wie «Word» von Microsoft. Dabei handelt es sich aber um kein professionelles Layoutprogramm wie InDesign von Adobe, kommt aber in der Praxis oft zur Anwendung.
Meist wird es offen als .doc weitergegeben und wird dann in ein druckfähriges Format, sprich «PDF» gebracht. Dabei lauert eine der grössten Fallen: Beim Öffnen erscheint keine Meldung, welche Schriften angewendet wurden.
Diese «Problematik» führt dazu, dass das Layout nicht mehr dem Ursprung entspricht und es sogar zu unschönen Umbrüchen (anderer Zeilenfall usw.) kommt. Word ersetzt die Schriften einfach mit vorhandenen Systemschriften. Das Word kann nur korrekt bearbeitet werden, wenn auch der verwendete Font installiert ist.

Word gibt aber zumindest im Schriftenmenü an, welche Schrift verwendet wurde. Wie weiss man aber jetzt, ob die Schrift auch geladen ist?

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Beschädigte InDesign-Dokumente reparieren. IDML als Retter.

Es kann leider vorkommen, das InDesign-Files z.B. nach einem Programm-Absturz beschädigt und nicht mehr geöffnet werden können. Die Gründe dafür können vielfältig sein: Von einem inkompatiblen Plugin, Server-Absturz bis hin zu fehlerhaften, platzierten Dateien oder auch Konvertierungen aus alten Versionen.

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IDML als Retter

Im Normalfall wird ein IDML-File des InDesign-Dokuments angestrebt. Das ist auch meist schon die halbe Miete. Anschliessend kann man wieder ein InDesign-File erstellen und «verloren gegangene» Verknüpfungen mit den entsprechenden Voransichten aktualisieren bzw. das File optimieren.

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Tiefschwarz für den Druck (CMYK)

Oft möchte man ein wirklich sattes Schwarz bei Tonwertflächen erzielen. Ein Klassiker: 100% Schwarz mit etwa 30% Cyan unterlegen. Die Problematik dabei: Stimmt der Passer beim Druck nicht, können bei Texten und Linien unschöne Blitzer entstehen.

Schwarz ist erforderlich, da aus den drei Primärfarben CMY (Cyan, Magenta und Yellow) kein «richtiges» sondern schmutziges Schwarz entsteht. Wichtig ist aber der jeweilige Anteil der Farben.

Verschmutztes Schwarz (C+M+Y)

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Lösung
Mit den nachstehenden Farbwerten erhält man ein Tiefschwarz das auch den Namen verdient und der Gesamtfarbenauftrag (GFA) beträgt auch nur 230% (weniger Farbe = weniger Probleme im Druckprozess).

C50%, M40%, Y40%, K100
(Cyan, Magenta, Yellow und Key für Schwarz/Tiefe)