Es kann leider vorkommen, das InDesign-Files z.B. nach einem Programm-Absturz beschädigt und nicht mehr geöffnet werden können. Die Gründe dafür können vielfältig sein: Von einem inkompatiblen Plugin, Server-Absturz bis hin zu fehlerhaften, platzierten Dateien oder auch Konvertierungen aus alten Versionen.

IDML als Retter
Im Normalfall wird ein IDML-File des InDesign-Dokuments angestrebt. Das ist auch meist schon die halbe Miete. Anschliessend kann man wieder ein InDesign-File erstellen und «verloren gegangene» Verknüpfungen mit den entsprechenden Voransichten aktualisieren bzw. das File optimieren.
IDML (InDesign Markup Language; technisch gesehen eine XML-Datei) ist ein abwärtskompatibles «Austauschformat», d.h. es kann auch von älteren Versionen bis 4.x geöffnet werden. Beim IDML kann man daher auch von einem «bereinigten» InDesign-File sprechen. Die InDesign-Datei merkt/speichert was alles mit ihr gemacht wurde wie z.B. Konvertierungen aus XPress oder Abstürze usw. Im IDML sind diese Infos nicht mehr vorhanden was auch die viel geringere Dateigrösse als das Original erklärt.
Workarounds
Mögliche Lösungsansätze ohne Gewähr auf Vollständigkeit
Wichtig: Verknüpfungen aktualisieren. Dokument kontrollieren. Mehr Infos auf der Seite von Adobe.
– Idealfall: Es kann noch eine Kopie geöffnet werden: File als IDML sichern und wieder öffnen bzw. anschliessend wieder als InDesign-File sichern
– Versuch das Mac-File auf einem Windows-PC zu öffnen. Als IDML speichern – anschliessend wieder auf dem Mac öffnen.
– Das Skript «Batch_convert» Infos und Download einsetzen. Dieses InDesign-Skript (es muss kein Dokument geöffnet sein) konvertiert unterschiedlichste Fileformate; bei Bedarf eben auch im Batch-Modus. Schlichtweg genial!
– Reparatur-Service von Markzware (kostenpflichtig, rund 50 Dollar/Dokument): Recovery-Service von Markzware Dieses Unternehmen bietet auch ein eigenständiges Tool (Markztools) für die Konvertierung von InDesign-Files an.
Viel Erfolg beim Reparieren!